Ob Umstrukturierungen im Unternehmen, ein (angestrebter) Imagewechsel oder ein neues Produktangebot - die Gründe für ein Rebranding sind vielseitig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dank der richtigen Strategie mit frischem Wind einen neuen Markenerfolg starten.

Erfolgreiches Rebranding

(Quelle: zaozaa09/ freepik.com)

Was ist Rebranding?

Rebranding ist ein Begriff aus dem Marketing und meint eine Initiative, bei der die Identität und die öffentliche Wahrnehmung einer Marke (engl. Brand) angepasst und verändert werden. Rebranding kann alles vom kleinen Schritt, wie der Umstellung des Markenlogos, bis hin zur großflächigen Umgestaltung eines ganzen Produkt- oder Dienstleistungskonzeptes umfassen - je nachdem, welches konkrete Ziel mit dem Markenwandel angestrebt wird.

Welchen Zweck verfolgt Rebranding und wo liegen die Vorteile?

Das übergeordnete Ziel von Rebranding ist es, die Verbindung zwischen dem eigenen Unternehmen bzw. der eigenen Marke und der Zielgruppe neu zu definieren und zu stärken.

Zum einen wandeln sich Zielgruppen von Zeit zu Zeit, zum anderen entwickeln Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen weiter und sprechen damit neue Kunden oder Zielmärkte an. So ist es oft unabdingbar, die eigene Brand und das, wofür sie steht, von Zeit zu Zeit zu überdenken und ggf. einer Transformation zu unterziehen.

Der Rebranding-Prozess ist komplex und nicht in einem Tag erledigt. Erfolgreich und strategisch klug umgesetzt, können sich die Unternehmen mit dem Wandel jedoch besser an den Bedürfnissen wie Wünschen ihrer Zielgruppe orientieren und sich somit von der Konkurrenz abheben. Rebranding ermöglicht es, am schnelllebigen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben - ein entscheidender Vorteil in einem Umfeld mit vielen Marktbegleitern.

Für wen ist ein Rebranding sinnvoll?

Für Unternehmen ist es lohnenswert, eine Veränderung ihrer Marke vorzunehmen, wenn:

  • Eine größere Umstrukturierung passiert ist (beispielsweise durch eine Fusion)
  • Ein erheblicher Wandel der Produkte oder Leistung erfolgt
  • Sich die Zielgruppe verändert oder gar neue Zielgruppen adressiert werden
  • Die Marke noch nicht klar positioniert oder etabliert ist
  • Ein Imagewechsel stattfinden soll (beispielsweise zu mehr Umweltfreundlichkeit)
  • Die alte Marke mit negativen Ereignissen in Verbindung gebracht wird

Welche Vorüberlegungen sind zu treffen – Checkliste

Rebranding benötigt eine gut durchdachte Strategie, an deren Anfang eine gründliche Ursachenforschung und Vorüberlegung stehen. Betrachten Sie die obenstehende Liste und definieren Sie, aus welchem der genannten Gründe Sie einen Markenwandel vornehmen wollen. Haben Sie die Ursache für Ihren Rebranding-Wunsch festgehalten, erarbeiten Sie daran neue Marketing-Maßnahmen. Überlegen Sie dafür:

  • Welche (neue) Zielgruppe möchte ich ansprechen?
  • In welche Richtung möchte ich meine Marke positionieren und etablieren?
  • Möchte ich einen kompletten Imagewandel erreichen oder Teile meiner Marke bewahren?
  • Möchte ich kleine Änderungen oder ein komplett neues Corporate Design (Logo, Website, etc.)?
  • Welche Kommunikationskanäle, Werbebotschaften und Werbemittel möchte ich nutzen?
  • Wie stellt sich meine Konkurrenz nach außen dar?

Um erste Herangehensweisen zu formulieren, treffen Sie eine Entscheidung zwischen den folgenden zwei Möglichkeiten:

  1. Alles auf Anfang: Das heißt, Sie gehen komplett auf Null und ziehen Ihre Marke neu auf.
  2. Eine Überarbeitung der Marke: Das heißt, einzelne, nicht mehr passende Elemente werden reformiert und optimiert.

Haben Sie bereits eine gewisse Markenbekanntheit erlangt und Ihr Image hat in der Vergangenheit keinen größeren Schaden erlitten, ist Variante 2 eher empfehlenswert. Denn so können positive Elemente weiter übernommen werden und der Aufwand ist deutlich geringer, als bei einem komplett neuen Markenaufbau. Achten Sie jedoch darauf, dass bestehende und neue Bestandteile gut miteinander harmonieren. Das Paradebeispiel hierfür ist Google. Der Suchmaschinen-Riese hat sein Logo seit 1998 mehrfach optimiert und angepasst, ohne jedoch das Design grundsätzlich zu verändern.

Das Google-Logo im Wandel der Zeit

(Quelle: 99designs)

Rebranding-Strategie-Umsetzung

Nachdem Sie festgesteckt haben, in welche Richtung Sie Ihre Marke bewegen und in welchem Umfang Sie einen Refresh durchführen möchten, ist der wichtigste Teil Ihrer Rebranding-Strategie geschafft.

Geht es schließlich an die Umsetzung, ist es unabdingbar, zunächst unternehmensintern ein klares Bild der neuen bzw. überarbeiteten Marke zu kommunizieren und zu etablieren. Denn nur, wenn das Verständnis der eigenen Beschäftigten voll und ganz erreicht ist, ist ein erfolgreiches Rebranding nach außen möglich.

Interne Umsetzung

Beziehen Sie bereits ausgewählte Angestellte aus verschiedenen Unternehmensbereichen in die Planung und Strategieentwicklung ein. Mitarbeiter aus HR, Vertrieb oder Marketing können wichtige Informationen liefern und Ideen beisteuern. Ebenso haben Sie so unmittelbar „Verbündete“, die Ihnen bei der Akzeptanz des neuen Markenbildes unter den Kollegen helfen.

Indem Sie von Beginn an Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festlegen, haben Sie bei der Umsetzung Ihres Rebrandings eine gute Orientierung, an die Sie sich halten können. Arbeiten Sie im Projektteam in Etappen und nehmen Sie sich Zeit für die Betrachtung von Zwischenergebnissen. So wird eine laufende Optimierung ermöglicht.

Externe Umsetzung

Haben Sie das neue Erscheinungsbild Ihrer Marke intern umgesetzt, folgt die Kommunikation nach außen. Wichtig ist dabei, dass Sie nicht nur Ihr „neues Äußeres“ übermitteln, sondern auch die Gründe für Ihr Rebranding benennen. So schaffen Sie Transparenz, beugen eventuellen Fragen wie Verwirrungen vor und stärken dadurch die Bindung zu Ihrer Zielgruppe.

Kommunizieren Sie das Rebranding am besten einheitlich über alle verfügbaren Kanäle und nutzen Sie auch externe Möglichkeiten, wie Fachportale, oder eine Pressemitteilung. Auch ein Firmenevent zum Anlass der aufgefrischten Marke ist eine gute Variante, Aufmerksamkeit zu erzielen und mit bestehenden wie potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen.

Warum sind Werbemittel für ein erfolgreiches Rebranding wichtig?

Durchdachte Give-aways im überarbeiteten Unternehmens-Design sind wertvolle Botschafter, um die neue Ausrichtung und Strategie einer Marke zu kommunizieren und ein einheitliches Bild zu festigen. Sie können sowohl auf eigenen Firmenevents, als auch auf Messen oder anderen Veranstaltungen zum Einsatz kommen.

Wenn Sie Ihre Zielgruppe im Zuge des Rebrandings neu oder gefestigt definiert haben, können Sie Ihre Werbemittel direkt auf diese abstimmen. 

Zwei Beispiele:

Sie möchten sich als Unternehmen mit neuem Nachhaltigkeits-Image an einer umweltbewussten Zielgruppe ausrichten? Dann setzen Sie auf ökologische oder vegane Werbeartikel.

Oder aber Ihre Firma soll mit einem neuen, moderneren Image vor allem junge Leute erreichen? Dann sind ausgefallene und kreative Give-aways, wie USB-Ventilatoren oder faltbare Sonnenbrillen eine ausgezeichnete Möglichkeit, Ihr neues Unternehmensbild zu vermitteln.

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Fazit: ein strategisches Rebranding gibt Ihrer Marke neuen Schwung

Wenn Sie mit reiflichen Vorüberlegungen und einer gefestigten Strategie an das Projekt „Rebranding“ herangehen, lassen sich mit einem Marken-Refresh wichtige, unternehmerische Vorteile erzielen. Binden Sie Ihre Angestellten in den Prozess ein und achten Sie auf eine ganzheitliche Umsetzung sowie Kommunikation über alle Kanäle. So ist der Wiedererkennungswert Ihrer aufpolierten oder neuen Marke gewährleistet.